Satzung

TURN- UND SPORTVEREIN WEWER e.V.

Satzung des TSV-Wewer als PDF-Datei

§ 1
Name, Sitz und Zweck des Vereins

(1) Der im Jahre 2000 gegründete Sportverein trägt den Namen ”Turn- und Sportverein Wewer
e.V.”. Der Verein hat seinen Sitz in Paderborn – Wewer. Er ist im Vereinsregister beim
Amtsgericht Paderborn, Registernr. VR 2019 eingetragen. Seine Vereinsfarben sind blau – weiß.
(2) Zweck des Vereins sind Pflege und Förderung sportlicher Übungen und Leistungen nach den
Regeln des Amateursports, des Leistungs-, Breiten-, Freizeit- und Gesundheitssports sowie des
Behinderten- und Rehabilitationssports. Der Verein verfolgt ausschließlich und unmittelbar
gemeinnützige Zwecke i. S. des Abschnitts „Steuerbegünstigte Zwecke“ der Abgabenordnung.
(3) Der Verein ist Mitglied des Kreissportbundes Paderborn und des Stadtsportverbandes
Paderborn.
(4) Der Verein ist parteipolitisch und konfessionell neutral.
(5) Der Verein ist selbstlos tätig, er verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Interessen.
(6) Die Mittel des Vereins dürfen nur für die satzungsmäßigen Zwecke verwendet werden. Die
Mitglieder erhalten keine Zuwendungen aus Mitteln des Vereins.
(7) Es darf keine Person durch Ausgaben, die den Zwecken des Vereins fremd sind, oder durch
unverhältnismäßig hohe Vergütung begünstigt werden.

§ 2
Erwerb der Mitgliedschaft

(1) Ein Mitglied des Vereins kann auf seinen schriftlichen Antrag aufgenommen werden. Bei
Minderjährigen ist die Zustimmung des gesetzlichen Vertreters erforderlich.
(2) Über die Aufnahme entscheidet der Vorstand. Wird ein Aufnahmeantrag abgelehnt, hat der
Antragsteller keinen Anspruch, die Gründe der Ablehnung zu erfahren.
(3) Die Mitgliedschaft im Verein schließt automatisch die Mitgliedschaft in den lt. § 1 (3) aufgeführten
Fachverbänden, ein, insbesondere im Deutschen Fußballbund, im Westdeutschen
Fußballverband, im Fußball- und Leichtathletikverband Westfalen und im Westfälischen
Turnerbund. Der Verein und die Vereinsmitglieder unterwerfen sich daher mit dem Tag der
Aufnahme auch den Satzungen, Ordnungen und Durchführungsbestimmungen dieser Verbände.
(4) Die Aufnahme in den Verein ist gebührenfrei, sofern die Mitgliederversammlung keine Änderung
dieser Bestimmung beschließt. Die Abteilungen sind berechtigt, mit Zustimmung des Vorstandes
eine besondere Aufnahmegebühr zu erheben.

§ 3
Mitgliedschaft

(1) Der Verein hat
a) aktive Mitglieder
b) passive Mitglieder
c) Ehrenmitglieder und
d) fördernde Mitglieder
Die Mitglieder gernmäß a) bis c) können sich sowohl aktiv als auch passiv am Vereinsleben
beteiligen.
(2) Die Ehrenmitgliedschaft kann solchen Personen verliehen werden, die sich um den Verein oder
um den Sport im Allgemeinen besonders verdient gemacht haben. Näheres regelt eine
Ehrenordnung.
(3) Als fördernde Mitglieder können juristische Personen, Gesellschaften, Vereine, Körperschaften
und Einzelpersonen dem Verein beitreten, ohne dass ihnen Rechte und Pflichten aus dieser
Mitgliedschaft erwachsen. Sie zahlen einen einmaligen oder laufenden Beitrag nach
Vereinbarung.
(4) Die Mitglieder des Vereins können im Rahmen der Satzung die Einrichtungen des Vereins nutzen.
Es steht ihnen frei, sich mit Zustimmung der einzelnen Abteilungen in einer oder mehreren
Sportarten aktiv zu betätigen.

§ 4
Erlöschen der Mitgliedschaft, Ordnungsmaßnahmen

(1) Die Mitgliedschaft erlischt durch Austritt, Tod oder Ausschluss.
(2) Die Austrittserklärung ist schriftlich an den Vorstand zu richten. Der Austritt ist nur zum Schluss
des Kalenderjahres unter Einhaltung einer Frist von 6 Wochen zulässig. Unabhängig davon sind
Spielberechtigungen beim Austritt im laufenden Kalenderjahr.
(3) Ein Mitglied kann nach vorheriger Anhörung durch einfachen Mehrheitsbeschluss des
Gesamtvorstandes von diesem aus dem Verein ausgeschlossen werden:
a) wegen erheblicher Nichterfüllung satzungsgemäßer Verpflichtungen und / oder
Nichtbefolgung von Anordnungen des Vorstandes;
b) wegen Zahlungsrückständen in Höhe von mehr als einem Jahresbeitrag trotz Mahnung;
c) wegen eines schweren Verstoßes gegen die Interessen des Vereins;
d) wegen unehrenhafter Handlungen oder groben unsportlichen Verhaltens.
Der Bescheid über den Ausschluss ist mit Einschreiben zu übersenden. Auf Antrag bedarf der
Ausschluss der nachträglichen Genehmigung der ordentlichen oder einer außerordentlichen
Mitgliederversammlung.
(4) Ausscheidende Mitglieder haben keinen Anspruch auf das Vereinsvermögen.
(5) Gegen Mitglieder, die gegen die Satzung oder Anordnungen des Vorstandes oder der
Abteilungsleiter verstoßen, können nach vorheriger Anhörung folgende Ordnungsmaßnahmen
verhängt werden;
a) Verweis;
b) angemessene Geldstrafe;
c) zeitlich begrenztes Verbot der Teilnahme am Sportbetrieb und an den Veranstaltungen des
Vereins
d) zeitlich begrenztes Verbot des Betretens und der Benutzung der Sportanlagen.
Der Bescheid über die Ordnungsmaßnahme ist mit Einschreiben zu übersenden und wird 2 Tage
nach Absendung wirksam.

§ 5
Beiträge

(1) Die Höhe des Mitgliedsbeitrages wird ebenso wie dessen Aufteilung zwischen Gesamtverein und
Abteilungen vom Gesamtvorstand festgelegt. In besonderen Fällen kann die
Mitgliederversammlung mit 2/3 Mehrheit die Erhebung einer Sonderumlage beschließen. Der
Vorstand kann in Ausnahmefällen die Beiträge oder Sonderumlagen erlassen, stunden oder
herabsetzen.
Die Mitglieder erhalten keine Gewinnanteile und in ihrer Eigenschaft als Mitglieder auch keine
sonstigen Zuwendungen aus Mitteln des Vereins.
(2) Der Beitrag gilt als Bringschuld. Er wird vom Verein zentral per Lastschrift jährlich im Voraus
kassiert. Die Zahlungspflicht beginnt mit dem Ersten des auf den Eintritt des Neumitglieds
folgenden Monats und beträgt für den dann noch verbleibenden Rest des Jahres je Monat 1/12
des Jahresbeitrages. Die Zahlungspflicht endet mit dem Ende des Kalenderjahres, in dem das
Mitglied ausscheidet.
(3) Das Mitglied ist verpflichtet, dem Verein Änderungen der Bankverbindung, der Anschrift sowie der
Mailadresse mitzuteilen. Mitglieder, die nicht am SEPA-Lastschriftverfahren teilnehmen, tragen
den erhöhten Verwaltungsaufwand des Vereins durch eine Bearbeitungsgebühr, die der
Gesamtvorstand durch Beschluss festsetzt.
(4) Von Mitgliedern, die dem Verein ein SEPA-Lastschriftmandat erteilt haben, wird der Beitrag zum
Fälligkeitstermin eingezogen.
(5) Kann der Bankeinzug aus Gründen, die das Mitglied zu vertreten hat, nicht erfolgen, sind dadurch
entstehende Bankgebühren durch das Mitglied zu tragen.
(6) Wenn der Beitrag im Zeitpunkt der Fälligkeit nicht beim Verein eingegangen ist, befindet sich das
Mitglied ohne weitere Mahnung in Zahlungsverzug. Der ausstehende Beitrag ist dann bis zu
seinem Eingang gemäß § 288 Absatz 1 BGB mit 5 Prozentpunkten über dem Basiszinssatz nach
§ 247 BGB zu verzinsen.
(7) Die Abteilungen können mit Einwilligung des Gesamtvorstandes besondere Aufnahmegebühren
und besondere Abteilungsbeiträge erheben und über deren Höhe, Laufzeit und
Zahlungsmodalitäten eigene Bestimmungen treffen. Auch dazu ist die Genehmigung des
Gesamtvorstandes erforderlich.
(8) Ehrenmitglieder sind beitragsfrei.

§ 6
Geschäftsjahr

Das Geschäftsjahr des Vereins ist das Kalenderjahr.

§ 7
Organe des Vereins

Organe des Vereins sind
1. die Mitgliederversammlung, §8,
2. der Vorstand, §9,
3. der Beirat, §10.

§ 8
Mitgliederversammlung

(1) Oberstes Organ des Vereins ist die Mitgliederversammlung.
(2) Stimmberechtigt und wählbar ist jedes Mitglied mit Ausnahme fördernder Mitglieder nach
Vollendung des 16. Lebensjahres zum Zeitpunkt der Mitgliederversammlung.
(3) Eine ordentliche Mitgliederversammlung (Jahreshauptversammlung) findet in jedem Jahr statt.
Sie soll im ersten Halbjahr durchgeführt werden.
(4) Eine außerordentliche Mitgliederversammlung ist innerhalb einer Frist von 14 Tagen mit
entsprechender Tagesordnung einzuberufen, wenn es
a) der Vorstand beschließt oder
b) ein Zehntel der stimmberechtigten Mitglieder schriftlich beim Vorstand beantragt hat.
(5) Die Einberufung der Mitgliederversammlung erfolgt durch den Gesamtvorstand. Sie geschieht
durch Veröffentlichung in beiden örtlichen Tageszeitungen ( Westfälisches Volksblatt und Neue
Westfälische). Zwischen dem Tag der Veröffentlichung (Einladung) und dem Termin der
Versammlung muss eine Frist von mindestens 8 Tagen liegen. In den Vereinsaushängekästen
muss binnen gleicher Frist von 8 Tagen auf die Mitgliederversammlung besonders hingewiesen
werden. Zudem erfolgt die Einladung in elektronischer Form, soweit die Emailadressen der
Mitglieder vorliegen sowie auf der Homepage des Vereins.
(6) Mit der Einberufung der ordentlichen Mitgliederversammlung ist die Tagesordnung mitzuteilen.
Diese muss folgende Punkte enthalten, soweit über diese Punkte eine Beschlussfassung
erfolgen soll:
a) Bericht des Vorstandes
b) Kassenbericht und Bericht der Prüfer
c) Entlastung des Vorstandes
d) Wahlen, soweit diese erforderlich sind
e) Beschlussfassung über vorliegende Anträge
(7) Anträge können gestellt werden:
a) von den stimmberechtigten Mitgliedern
b) vom Vorstand
c) von den Abteilungen
(8) Die Mitgliederversammlung ist ohne Rücksicht auf die Zahl der erschienen Mitglieder
beschlussfähig.
(9) Die Mitgliederversammlung entscheidet mit einfacher Mehrheit der abgegebenen gültigen
Stimmen. Bei Stimmengleichheit gibt die Stimme des Vorsitzenden bzw. des
Versammlungsleiters den Ausschlag. Satzungsänderungen bedürfen der Mehrheit von 2/3 der
abgegebenen gültigen Stimmen.
(10) Über Anträge die nicht schon in der Tagesordnung verzeichnet sind, kann die
Mitgliederversammlung nur abstimmen, wenn diese Anträge mindestens 5 Tage vor der
Versammlung schriftlich beim Vorsitzenden eingegangen sind. Über später eingehende Anträge
darf in der Versammlung nur abgestimmt werden, wenn ihre Dringlichkeit dadurch bejaht wird,
dass der Antrag mit 2/3 Mehrheit in die Tagesordnung aufgenommen wird. Ein Antrag auf
Satzungsänderung wird nur mit 4/5 Mehrheit als Dringlichkeitsantrag behandelt.
(11) Geheime Abstimmungen erfolgen nur, wenn mindestens fünf stimmberechtigte Mitglieder es
verlangen.
(12) Die in der Tagesordnung aufgeführten Anträge sollen vor Durchführung der
Mitgliederversammlung vom Vorstand und den betroffenen Abteilungsleitern beraten werden.
(13) Die gefassten Beschlüsse sind zu protokollieren und vom Protokollführer und dem Vorsitzenden,
bzw. Versammlungsleiter zu unterzeichnen und den Abteilungsleitern zur Kenntnis zu geben.
Das Protokoll ist von der nächsten Mitgliederversammlung zu genehmigen.

§ 9
Der Vorstand

(1) Der Vorstand im Sinne des § 26 BGB besteht aus dem 1.Vorsitzenden, dem 2. Vorsitzenden,
dem Geschäftsführer und dem Schatzmeister. Je zwei Mitglieder dieses gesetzlichen
(geschäftsführenden) Vorstandes sind gemeinsam befugt, den Verein gerichtlich und
außergerichtlich zu vertreten.
(2) Die Geschäfte des Vereins führen
1. der geschäftsführende Vorstand (Vorstand); dieser besteht aus
a. dem 1. Vorsitzenden,
b. dem 2. Vorsitzenden,
c. dem Geschäftsführer und
d. dem Schatzmeister.
2. der erweiterte Vorstand (Gesamtvorstand); dieser besteht aus
a. den Mitgliedern des geschäftsführenden Vorstandes,
b. den Abteilungsleitern.
(3) Der erweiterte Vorstand ist vom 1. Vorsitzenden einzuberufen, wenn die Lage der Geschäfte es
erfordert oder wenn drei Mitglieder des erweiterten Vorstandes es beantragen. Der 1.
Vorsitzende leitet die Vorstandssitzungen und die Mitgliederversammlungen. Entscheidungen
des Vorstandes (sowohl des geschäftsführenden als auch des erweiterten) werden mit der
Mehrheit der abgegebenen gültigen Stimmen getroffen. Bei Stimmengleichheit gibt die Stimme
des Vorsitzenden den Ausschlag.
Alle Vorstandsämter sind ehrenamtlich auszuüben.
(4) Bei Ausscheiden eines Vorstandsmitgliedes ist der erweiterte Vorstand berechtigt, ein anderes
Mitglied (des erweiterten Vorstandes) kommissarisch bis zur nächsten satzungsgemäßen Wahl
zu berufen.
(5) Die Amtsdauer des gesetzlichen Vorstandes erlischt mit der Wahl eines neuen Vorstandes,
spätestens jedoch mit der Eintragung des neu gewählten Vorstandes in das Vereinsregister.
(6) Die Mitglieder des geschäftsführenden Vorstandes haben das Recht, an allen
Abteilungsversammlungen beratend teilzunehmen. Der geschäftsführende Vorstand ist
zuständig für die Durchführung der Beschlüsse der Mitgliederversammlung.

§ 10
Beirat

(1) Die Mitgliederversammlung kann die Einrichtung eines Beirats beschließen.
(2) Der Beirat berät den Vorstand in wichtigen Fragen. Er unterstützt ihn in organisatorischen
Fragen auf dessen Bitte.
(3) Er besteht aus 4 Mitgliedern. Die Anzahl kann durch die Mitgliederversammlung bei Bedarf
geändert werden.

§11
Finanzen

(1) Dem Schatzmeister obliegen die Führung der Vereinskasse und die Verwaltung des
Vereinsvermögens. Sämtliche Einnahmen und Ausgaben sind ordnungsgemäß zu verbuchen und
zu belegen.
(2) Die Abteilungen können eigene Kassen führen. Sie gelten als Teilkasse der Vereinskasse. Der
Schatzmeister berät die Abteilungskassierer und stimmt die Einnahmen und Ausgaben der
Abteilungskassen mit dem Kontenplan der Vereinskasse ab. Der Schatzmeister hat jederzeit das
Recht, Einblick in die Unterlagen der Abteilungskassierer zu nehmen und bezüglich der
Kassenführung Anweisungen zu erteilen. Bei Streitigkeiten entscheidet der geschäftsführende
Vorstand.
(3) Die Mitgliederversammlung. wählt zwei Kassenprüfer und zwei Ersatzkassenprüfer, die nicht dem
geschäftsführenden Vorstand oder Gesamtvorstand angehören dürfen
(4) Die Amtszeit der Kassenprüfer und der Ersatzkassenprüfer beträgt 2 Jahre, wobei ein
Kassenprüfer und ein Ersatzkassenprüfer in geraden Jahren und ein Kassenprüfer und ein
Ersatzkassenprüfer in ungeraden Jahren gewählt werden. Die Wiederwahl für eine weitere
Amtszeit ist zulässig. Die Mitgliederversammlung kann stattdessen oder zusätzlich qualifizierte
Dritte mit der Prüfung der Ordnungsgemäßheit der Geschäftsführung durch den Gesamtvorstand
beauftragen.
(5) Die Kassenprüfer prüfen einmal jährlich die gesamte Vereinskasse mit allen Konten,
Buchungsunterlagen und Belegen und erstatten der Mitgliederversammlung darüber einen
Bericht. Die Kassenprüfer sind zur umfassenden Prüfung aller Kassen und aller Unterlagen in
sachlicher und rechnerischer Hinsicht berechtigt. (Mögliche Ergänzung: Die Kassenprüfer
beantragen in der Mitgliederversammlung die Entlastung des Gesamtvorstands.)

§ 12
Abteilungen

(1) Der Verein gliedert sich in Abteilungen, die nach dem Bedürfnis der Mitglieder für einzelne oder
mehrere Sportarten oder einen besonderen Kreis von Mitgliedern gebildet werden, z.B.
Seniorensport.
Durch Beschluss des Gesamtvorstandes können Abteilungen aufgelöst oder neu gebildet
werden.
(2) Oberstes Organ der Abteilung ist die Abteilungsversammlung, die mindestens einmal jährlich vor
der Jahreshauptversammlung zusammentritt.
(3) Zum Abteilungsvorstand gehören mindestens:
a) Abteilungsleiter
b) stellvertretender Abteilungsleiter
c) Abteilungskassenwart
Für die spiel- und sporttechnischen Belange können noch weitere Mitglieder in den
Abteilungsvorstand gewählt werden.
(4) Der Abteilungsvorstand wird von der Abteilungsversammlung auf die Dauer von höchstens 3
Jahren gewählt. Wiederwahl ist jederzeit möglich. Die Abteilungsversammlung wählt zwei
Kassenprüfer und zwei Ersatzkassenprüfer, die nicht dem geschäftsführenden Vorstand oder
dem Gesamtvorstand angehören dürfen. Die Amtszeit der Kassenprüfer und der
Ersatzkassenprüfer beträgt 2 Jahre, wobei ein Kassenprüfer und ein Ersatzkassenprüfer in
geraden Jahren und ein Kassenprüfer und ein Ersatzkassenprüfer in ungeraden Jahren gewählt
werden. Sie können nur einmal in unmittelbarer zeitlicher Reihenfolge wiedergewählt werden.
Zusätzlich kann ein vom erweiterten Vorstand zu bestimmender Abteilungsleiter/in als weiterer
Kassenprüfer bestellt werden. Er berichtet dem Vorstand. Die Kassenprüfung der Abteilungen
muss dem Vorstand 3 Wochen vor Prüfung schriftlich mitgeteilt werden.
Bei jeder ordentlichen Abteilungsversammlung legt der Kassenwart den Kassenbericht vor. Die
Kassenprüfer geben ihren Bericht ab. Die Versammlung entscheidet über die Entlastung des
Abteilungsvorstandes.
Die Abteilungsversammlungen sind dem Vorstand 2 Wochen vorher mitzuteilen.
(53) Der Vorstand kann dem Abteilungsvorstand nur solche Anweisungen erteilen, die
– finanzielle Verpflichtungen der Abteilung gegenüber dem Gesamtverein,
– die finanzielle Solidität der Abteilung,
– sonstige Belange, die negativ für das Erscheinungsbild des Vereins sind,
– das geordnete und freundliche Verhältnis der Abteilungen untereinander und – die
Durchführung von Beschlüssen der Mitgliederversammlung betreffen.
(6) Im Übrigen führen sich die Abteilungen unter Wahrung der übergeordneten Bestimmungen
dieser Satzung und der Kassenordnung in eigener Verantwortung selbständig. Das gilt
insbesondere für die spieltechnischen Angelegenheiten und die damit verbundenen Aufgaben
sowie die Abteilungsfinanzen.
(7) Abteilungsvermögen ist Vereinsvermögen.
(8) Der Abteilungskassenwart führt das Kassenbuch, in dem alle eingehenden und ausgehenden
Zahlungen aufgeführt sind. In dem Kassenbericht sind die Summen nach Bereichen (z. B:
Einnahmen: Beiträge, Spenden etc., Ausgaben: Abgaben an Verband, Schiedsrichterkosten,
Sportgeräte usw.) aufzuführen. Ebenso muss der Bericht den Kassenendbestand vom 31.12.
des Geschäftsjahres ausweisen.
Der Kassenbericht ist bis zum 31. 3. beim Schatzmeister des Hauptvereins unaufgefordert
einzureichen.

§ 13
Haftung

(1) Für sämtliche Verbindlichkeiten des Vereins haftet ausschließlich das Vereinsvermögen. Dieses
besteht aus Kassenbestand, offenen Forderungen und sämtlichen Vereinsinventar.
(2) Der Verein haftet gegenüber seinen Mitgliedern nicht für Unfälle, die bei sportlichen
Veranstaltungen eintreten oder für Diebstähle und Sachbeschädigungen auf dem Sportplatz, in
den Sporthallen sowie bei anderen Vereinsveranstaltungen.
(3) Alle Mitglieder sind gegen Sportunfälle durch die Sportversicherung versichert.

§ 14
Wahlen

(1) Die Mitglieder des Vorstandes und die Kassenprüfer werden durch die Mitgliederversammlung
gewählt. Der Vorstand wird für drei Jahre, die Kassenprüfer für zwei Jahre gewählt.
(2) Die Wahlen erfolgen grundsätzlich durch Zuruf oder Akklamation. Blockwahl ist nach vorherigem
Beschluss der Mitgliederversammlung ebenfalls zulässig. Auf Verlangen von fünf anwesenden,
stimmberechtigten Mitgliedern ist jedoch geheime Wahl vorzunehmen.
(3) Ein Abwesender kann gewählt werden, wenn dem Wahlleiter vor der Abstimmung eine
schriftliche Erklärung vorliegt, aus der die Bereitschaft zur Annahme der Wahl hervorgeht.
(4) Vor der Wahl sind die Kandidaten zu fragen, ob sie das Amt annehmen wollen.

§15
Datenschutz

(1) Zur Erfüllung der Zwecke und Aufgaben des Vereins werden unter Beachtung der gesetzlichen
Vorgaben des Bundesdatenschutzgesetzes (BDSG) bzww. der EU-Datenschutzgrundverordnung
(DSGVO) personenbezogene Daten über persönliche und sachliche Verhältnisse der Mitglieder
im Verein genutzt, gespeichert, übermittelt und verändert.
(2) Jedes Vereinsmitglied hat das Recht auf: a) Auskunft über die zu seiner Person gespeicherten
Daten; b) Berichtigung über die zu seiner Person gespeicherten Daten, wenn sie unrichtig sind; c)
Sperrung der zu seiner Person gespeicherten Daten, wenn sich bei behaupteten Fehlern weder
deren Richtigkeit noch deren Unrichtigkeit feststellen lässt; d) Löschung der zu seiner Person
gespeicherten Daten, wenn die Speicherung unzulässig war.
(3) Den Organen des Vereins, allen Mitarbeitern oder sonst für den Verein Tätigen ist es untersagt,
personenbezogene Daten unbefugt zu anderen als zu der jeweiligen Aufgabenerfüllung
gehörenden Zweck zu verarbeiten, bekannt zu geben, dritten Personen zugänglich zu machen
oder sonst zu nutzen. Diese Pflicht besteht auch über das Ausscheiden der oben genannten
Personen aus dem Verein hinaus.

§ 16
Auflösung des Vereins

(1) Die Auflösung des Vereins kann nur in einer außerordentlichen Mitgliederversammlung
beschlossen werden. Auf der Tagesordnung darf nur die Auflösung des Vereins stehen.
(2) Die Einberufung einer solchen Mitgliederversammlung darf nur erfolgen, wenn es
a) der Gesamtvorstand mit einer Mehrheit von 3/4 seiner Mitglieder beschlossen hat
oder
b) von 2/3 der stimmberechtigten Mitglieder des Vereins schriftlich gefordert wurde.
(3) Diese Versammlung ist beschlussfähig, wenn mindestens 50% der stimmberechtigten Mitglieder
anwesend sind. Die Auflösung kann nur mit einer Mehrheit von 3/4 der erschienenen
stimmberechtigten Mitglieder beschlossen werden. Die Abstimmung ist namentlich
vorzunehmen.
(4) Bei Auflösung des Vereins oder bei Wegfall seines bisherigen Zweckes fällt sein Vermögen an
die Stadt Paderborn mit der Zweckbestimmung, dass dieses Vermögen unmittelbar und
ausschließlich zu gemeinnützigen Zwecken im Bereich des Amateursports verwendet werden
darf.

Festgestellt am 19.03.2018